Gesellschaft / Kursdetails

U1102 STUDIUM GENERALE: Epochen der Kunstgeschichte

Beginn Do., 07.10.2021, 15:00 - 16:30 Uhr
Kursgebühr 60,00 €
Dauer 4 Vorträge
Kursleitung Dr. phil. Stefan Schmitt

Die Kunst des Rokoko
Nach dem Tod des französischen „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. begann ab 1715 die Ära des Rokoko. Mit dem Beginn der Aufklärung wurde die Kunst immer raffinierter und es entstand mit der „Rocaille“ auch ein neues Ornament, das die Ausstattungen der prächtigen Paläste in Paris und später in ganz Europa beherrschte. Im „siècle de lumière“ entstanden die moderne Ästhetik und Kunstkritik. Die Eleganz und Virtuosität in den Künsten zeugten von einer neuen Geschmackskultur bis hin zur Dekadenz und Frivolität.
Do, 7.10.21, 15 -16.30

Die Kunst des Klassizismus
Der Klassizismus steht in einer langen Tradition der „Klassizismen“ von der Antike über die Renaissance und auch des Barock. Die letztlich platonisch inspirierte Ästhetik dieses bedeutenden Stils ist normativ und knüpft am „Kanon“ der Antike, der Tradition Raffaels und den großen Architekten des Cinquecento an (Palladio). Die klassizistische Architektur brachte weltberühmte Monumente und Ensembles hervor, wie das Pantheon und den „Arc de Triomphe“ in Paris, das „Kapitol“ in Washington oder den Königsplatz in München. Auch in Plastik und Malerei wurde das Ideal der Antike und die Tradition Raffaels gepflegt. Meister wie David, Thorvaldsen, Canova und Ingres wurden zu bewunderten Vorbildern.
Do, 11.11.21, 15 -16.30

Die Kunst der Romantik
Die Romantiker beklagten, dass mit der rationalen Aufklärung das Wunder und die Mysterien aus der Welt gewichen wären. Ihre antirationalistische Empfindung ließ sie die „progressive Universalpoesie“ suchen. In ihrer pantheistischen Frömmigkeit erschien ihnen die Natur als Hieroglyphe Gottes. Die Landschaftsmalerei erhielt eine völlig neue Bedeutung. Auf der Suche nach der deutschen nationalen Identität entdeckten die neuen „autonomen“ Künstler das Mittelalter und priesen Dürer und Raffael als die größten christlichen Künstler. Sie begründeten die moderne Kunst und galten bis in die Klassische Moderne als Leitbild.
Do, 2.12.21, 15 -16.30

Die Kunst des Realismus
„Realismus“ ist der wohl am schwierigsten zu definierende Stilbegriff. Wie weit ist Kunst ein „Spiegel“ der Wirklichkeit? Die Themen des modernen Lebens hielten ab den 1830er-Jahren Einzug in die ideale Welt der „hohen“ Kunst. Prototyp des modernen autonomen Künstlers war der berühmte Pariser Maler Gustave Courbet. Seine Provokationen gegen die idealistische Ästhetik der Akademie faszinierten junge Maler in ganz Europa. Der Realismus eroberte von Frankreich über Belgien bald ganz Europa und so auch die Münchner Malerschule.
Do, 16.12.21, 15 -16.30



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Kursort

vhs, 2. OG Raum 2

Hochfellnstr. 16
83209 Prien

Termine

Datum
07.10.2021
Uhrzeit
15:00 - 16:30 Uhr
Ort
Hochfellnstr. 16, Prien, vhs, Hochfellnstr. 16, 2. OG Raum 2
Datum
11.11.2021
Uhrzeit
15:00 - 16:30 Uhr
Ort
Hochfellnstr. 16, Prien, vhs, Hochfellnstr. 16, 2. OG Raum 2
Datum
02.12.2021
Uhrzeit
15:00 - 16:30 Uhr
Ort
Hochfellnstr. 16, Prien, vhs, Hochfellnstr. 16, 2. OG Raum 2
Datum
16.12.2021
Uhrzeit
15:00 - 16:30 Uhr
Ort
Hochfellnstr. 16, Prien, vhs, Hochfellnstr. 16, 2. OG Raum 2