STUDIUM GENERALE: Große Künstler: Barlach - Kollwitz - Kandinsky - Beckmann
Ernst Barlach – Expression und Humanität
Ernst Barlach gilt zu Recht als einer der berühmtesten expressionistischen Bildhauer der Klassischen Moderne. Sein umfangreiches bildhauerisches Oeuvre sowie das große graphische Werk widmen sich dem Menschen und anthropologischen Problemen um 1900 als auch der zivilisatorischen und inhumanen Katastrophe des Ersten Weltkrieges. Sein dramatisierender Realismus und die expressiven Qualitäten verraten ein hohes Maß an Empathie bis hin ins Pathetische und zugleich eine virtuose Beherrschung der bildkünstlerischen Mittel.
Vortrag: Do, 24.9.26, 15 - 16.30
Käthe Kollwitz – Bildappelle an die Menschlichkeit
Käthe Kollwitz zählt zu den prominentesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sie war Malerin, Grafikerin und Bildhauerin. Geprägt wurde sie vom Realismus sowie der literarischen sozialen Anklage im Naturalismus Gerhart Hauptmanns. Ab 1906 begann sie mit der Bildhauerei und fand ihren eigenen Stil zwischen Realismus und Expressionismus. Ihrer Auffassung zufolge hatte die Kunst soziale Missstände zu thematisieren. Nach dem Ersten Weltkrieg schuf sie Kunstwerke, welche eindringlich den Krieg als Katastrophe beschrieben. Grundlegendes Merkmal ihrer Kunst ist der Geist der Humanität.
Vortrag: Do, 22.10.26, 15 - 16.30
Wassily Kandinsky und das „Geistige in der Kunst“
Der russische Maler Kandinsky ist einer der folgenschwersten Meister der Klassischen Moderne. Als Mitbegründer der Münchner Künstlergruppe „Blauer Reiter“ trat er von vorneherein auch als Theoretiker in Erscheinung. Er stand am Anfang der Abstraktion und war auch Lehrer am weltberühmten „Bauhaus“. Im Frühwerk orientierte er sich an der Pariser Avantgarde und der Russischen Volkskunst, schuf danach in Murnau leuchtende Landschaften und verfasste die berühmte Schrift „über das Geistige in der Kunst“ (1912). Die Entwicklung der abstrakten Malerei ist untrennbar mit seinem Namen verbunden.
Vortrag: Do, 26.11.26, 15 - 16.30
Max Beckmann – „Magie der Realität“ und „Mysterium des Daseins“
Max Beckmann ist einer der größten deutschen Künstler und gilt auch international als eine der großen Figuren der Klassischen Moderne. Er war sowohl Maler, Grafiker, Bildhauer wie auch Autor und Hochschullehrer. Schon früh beschritt er seinen eigenen Weg. Niemand verschmolz Merkmale der realistischen Malerei so mit den Eigenheiten der expressionistischen Kunst. Immer stärker widmete er sich in seinen weltberühmten und beunruhigenden Triptychen auch der antiken Mythologie. 1933 ging er nach Amsterdam in die Emigration. Seine letzten Jahre verbrachte er in New York.
Vortrag: Do, 17.12.26, 15 - 16.30
| Kursnummer | K1105 |
| Beginn | Do., 24.09.2026, um 15:00 Uhr |
| Ende | Do., 17.12.2026, 16:30 Uhr |
| Dauer | 4 Termine |
| Kursort |
vhs, 2. OG Raum 2 Hochfellnstr. 16, 83209 Prien |
| Kursleitung |
Dr. phil. Stefan Schmitt
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| Entgelt | 80,00 € |
Kurstermine 4
| – | Datum | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Donnerstag • 24.09.2026 • 15:00 - 16:30 Uhr | vhs, 2. OG Raum 2 |
| 2 | Donnerstag • 22.10.2026 • 15:00 - 16:30 Uhr | vhs, 2. OG Raum 2 |
| 3 | Donnerstag • 26.11.2026 • 15:00 - 16:30 Uhr | vhs, 2. OG Raum 2 |
| 4 | Donnerstag • 17.12.2026 • 15:00 - 16:30 Uhr | vhs, 2. OG Raum 2 |